EIN MONTANHISTORISCHES DENKMAL

EIN UNTERIRDISCHER KALKSTEINBRUCH AUS DEM MITTELALTER IN OSNABRÜCK

DAS GERTRUDENBERGER LOCH

- MONTANHISTORISCHE GESCHICHTE IM GERTRUDENBERG -



nach dem sog. Pfeilerkammerbau wurde Kalk unterirdisch abgebaut





Diese Internetpräsenz ist entstanden, weil es mittlerweile keine neue Schriften oder gar Veröffentlichungen gibt. Da ich mich vor Jahren schon enorm eingesetzt habe, um die Gertrudenberger Höhlen für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, gescheitert bin wie so viele andere möchte ich mit dieser Homepage alle Leser ansprechen, die dem Gertrudenberger Loch wenigstens ein virtuelles Denkmal setzen möchten. Die Stadt Osnabrück hat es bis heute nicht geschafft, wenigstens eine Informationstafel auf dem Gertrudenberg aufzustellen. Heimatforscher veröffentlichten einige kleinere Berichte in Heimatjahrbüchern, Hans Morlo war der Einzigste, der sich an ein Buch gewagt hat und ich bin ihm dankbar dafür. Das Buch ist für viele unerreichbar geworden, denn es hat mittlerweile antiquarische Qualität und ist nicht mehr zu bekommen.



Quelle: Osnabrücker Nachrichten vom 9. August 2006 (es ging in Serie)

Ich wünsche mir aber, daß alle Osnabrücker oder auch andere Menschen irgendwann ein Buch in der Hand halten können, auch die, die kein Internet haben, z.B. die ältere Generation, die früher im Gertrudenberger Loch herumlaufen konnten und sich noch gerne daran zurückerinnern.
Ein Buch über das Gertrudenberger Loch als Fortsetzung zu Hans Morlos Buch soll kein Profit schlagen, es soll einfach nur irgendwann in einer Nationalbibliothek Studierenden, Forschern, Hobbyhistorikern usw..zugänglich gemacht werden.

Seit das Gertrudenberger Loch erstmalig 1333 erstmals urkundlich erwähnt wurde, hat man von Höhlen gesprochen. Das Gertrudenberger Loch ist keine Höhle, es ist ein mittelalterlicher Kalksteinbruch und einmalig in Deutschland: es wurde untertage Kalk abgebaut. Mühselig und mit enorm viel Aufwand. Handarbeit mit Schlägel und Eisen. Der Kalk wurde oberirdisch in Kalkbrennöfen gebrannt und weiter zu Mörtel verarbeitet. Einige Gebäude, Mauern und andere Bauwerke wurden mit dem Kalk aus dem Gertrudenberger Loch verarbeitet.

Von 2003 bis jetzt, habe ich mit allen Mitteln versucht, irgendetwas zu erreichen, ich habe Zeitzeugen gesprochen, Presse konsultiert, eine Internetseite ins Leben gerufen, alle oberen Institutionen gesprochen - leider ohne Erfolg. Nur die Osnabrücker Bürger, haben mich bei meinem Vorhaben unterstützt. Ebenso all die anderen, die auch damals in der Höhle aufgeräumt haben, sie vermessen haben und Informationen veröffentlicht haben. Mein Dank gilt all denen.

Nie durfte ich die Räume des Gertrudenberger Loches betreten und ich träumte immer davon. Bis heute. Selbst Hans Morlo ( Buchautor ) und Wolfgang Berk ( vom Alpenverein Osnabrück ) dürfen nicht mehr die Höhlen betreten. Die Schlüssel mußten sie damals den Behörden abgegeben.
Die Kreisarchäologie hat Grabungen damals vorgenommen, das Absperrband liegt heute immer noch im Loch. Die Funde schlummern in einem Schuhkarton und keiner bekommt sie je zu Gesicht. Ich habe den Inhalt sehen dürfen, dazu später mehr.

Es besteht ein enormer Bedarf, das noch vorhandene System unter Denkmalschutz zu stellen, mit neuer Technik neu zu vermessen und noch weitere Relikte auszugraben um sie auszustellen. Gänge müßten freigeräumt werden, die bis heute noch unerforscht sind. Der unterirdische Brunnen müßte freigelegt werden. Viele Anforderungen, die aber in anderen Städten mit ähnlichen Objekten möglich geworden sind. Es sind nicht nur die finanziellen Gründe, warum es von der Stadt abgelehnt wird, sondern auch andere Gründe, auf die ich dann später in den Zeilen zurückkommen werde.
Sie darf nicht weiter verfüllt werden ! Viele Bereiche unten sind heute deswegen nicht mehr zugänglich. Da sie auch als Luftschutzstollen im zweiten Weltkrieg eingerichtet wurde, ist es auch deshalb ein weiteres historisches Denkmal. Altbergbau, Luftschutz und Osnabrücker Geschichte in einem.

Nun wünsche ich allen Lesern und Interessierten gute Unterhaltung und bedanke mich für das Interesse, alles zu lesen.


Daniela Althaus
Juli 2009





DANKSAGUNG


Daß diese Internetpräsenz entstanden ist, verdanke ich all denen, die mich bei meinem Vorhaben unterstützt haben und werden. Diese Menschen kämpften schon seit Jahrzehnten um die Höhle. Aber aufgeben werde ich nicht. Die Höhle ist ein montanhistorisches KULTURDENKMAL.
Ich möchte mich bei vielen wichtigen Personen bedanken, die mir bei meiner Arbeit Unterstützung geleistet haben, ganz besonders Herrn Hans Morlo, Günter Flake nebst Ehefrau Emmi, Prof. Dr. Schlüter, Michael Brand,Wolfgang Berk, Horst Grebing, Dr. Gerd-Ulrich Piesch ,Herr Helmut Schmitz , Herr Pentermann vom Bürgerverein zu Osnabrück seit 1880 e.V., Museum Industriekultur Herr Spilker, Helmut Köhler Mühlbachquelle, Herr Dr. Erwin Uhrmacher, Prof. Dr. Schlüter, Frau Mwruwka,Jörg Hengsmith, Herrn Haarmann, Frau Oesterle vom Hügelcafe, Angela Rolfes, Erich Knust, Reimund Kröger, Frau Kalus, Studentenwerk Osnabrück, Bewohner des Hauses Veilchenstraße 22 B, Stadt-Rad, Bodo Zehm, NOZ, NUSO, Heimatbund Osnabrücker Land e.V. Alexander Warner Ehrenvorsitzender HBOL, Rupert Keitemeier, Niedersächsisches Landeskrankenhaus Osnabrück, Herr Laaken, Osnabrücker Nachrichten Herr Preuin, Bundesvermögensamt, Oberfinanzdirektion Hannover Herr Schwickert, Chris Heidenreich, Klaus Lippert,, Anne, Alexandra und noch viele andere die sich bei mir gemeldet haben und es noch tun werden.




DIE SEITE BEFINDET SICH NOCH IM AUFBAU. ES DAUERT NOCH EIN WENIG, ALLE RUBRIKEN ZU FÜLLEN. Ich habe soviele Archivalien, die ich alle noch abarbeiten muß. ICH BITTE UM VERSTÄNDNIS

                                                               UPDATE 16.10.2009